WordPress SEO Anleitung 2018 | deutsch

OnPage Optimierung

WordPress SEO Guide 2018 - OnPage Suchmaschinenoptimierung - Titelbild

Unter On-Page Optimierungen versteht man Maßnahmen, die direkt am Inhalt bzw. an der gesamten Website vorgenommen werden.

Themen und Informationen organisieren und klar strukturieren

Überlege dir gut wie du die Informationen die du auf deiner Website behandelst organisierst und strukturierst. Besucher sollen es einfach haben, deinen Inhalt zu verstehen und schnell die gesuchten Informationen finden. Eine logische Organisation deiner Inhalte hilft nicht nur dem Besucher, sondern auch Suchmaschinen, denn diese können so deine gesamte Website besser verstehen.

Permalinks

Der Permalink wird beim Erstellen einer neuen Seite bzw. eines neuen Beitrags gewählt. Dieser wird von WordPress automatisch anhand deines gewählten Seitentitels erzeugt.
Falls dir dieser nicht zusagt, kannst du diesen natürlich anpassen. Bevor du eine Seite bzw. einen Beitrag veröffentlichst solltest du also sicherstellen, dass der Permalink kurz und aussagekräftig ist.

Du kannst diesen zwar jederzeit ändern, allerdings empfehle ich dir, diesen nur vor der Veröffentlichung zu ändern, da es andernfalls zu “Broken Links” führen kann und erzielte Rankings mit ziemlicher Sicherheit verloren gehen.

Ein klarer, kurzer Permalink soll dem Besucher eine gute Idee geben, worüber die Seite handelt.

 

Beispiel:

Variante 1:

Browser Eingabefeld - Beispiel: Nicht-sprechender Permalink

Variante 2

Browser Eingabefeld - Beispiel: Sprechender Permalink

Welche Variante ist besser?

Richtig! Variante 2 ist aussagekräftiger. Der Besucher hat bei der zweiten URL direkt eine Idee, um was es sich auf der Seite handelt.

 

Bei WordPress musst du deshalb unbedingt folgende Option einstellen:

  1. Logge dich in dein WordPress Dashboard ein.
  2. Gehe auf Einstellungen > Permalinks
  3. “Beitragsname” auswählen
  4. Änderungen speichern.

 

Im Gegensatz zum Domainname sind die Permalinks von sehr hoher Wichtigkeit für die Suchmaschinenoptimierung, da diese die Nutzerfreundlichkeit deiner Seiten deutlich erhöhen.

URL-Struktur

Bereite neue Artikel und Seiten gut vor und mache dir Gedanken über die URL Struktur. Auch wenn das Hauptkeyword nicht im Domain-Name enthalten sein muss, sollte es auf jeden Fall in der URL der relevanten Unterseite vorkommen.

So kann Google erkennen, dass es auf dieser bestimmten Unterseite um das jeweilige Thema geht. Zudem kann es die Klickrate auf deine Search Snippets in den Suchmaschinen erhöhen, was ein weiteres positives Signal für Suchmaschinen ist.

Navigation

Deine Besucher werden dir eine einfache und logische Navigation danken. So auch Google. 🙂

Überschriften – H-Tags

Überschriften schaffen Struktur auf deiner Seite und sind vor allem bei sehr langen Texten super hilfreich für deine Leser. Zum einen können sie sich so schnell einen Überblick verschaffen und zum anderen direkt zu den gesuchten Unterpunkten springen. Das spart Zeit und erfreut deine Nutzer.

Mit diesem kostenlosen Tool kannst du deine H-Tag Verteilung checken: http://www.seoreviewtools.com/html-headings-checker/

Inhaltsverzeichnisse mit Sprungmarken

Mit HTML Anker und Ankerlinks kannst du direkte Links zu den Unterüberschriften erstellen.

So lässt sich unter anderem ein Inhaltsverzeichnis erstellen. Das ermöglicht deinen Besuchern mit einem Klick zu einer bestimmten Stelle im Artikel zu springen.

Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass Google den Ankerlink in den Suchergebnissen darstellt:

Beispiel Search Snippet - mit direktem Ankerlink

Hier findest du eine Anleitung von mir: https://wp-wizard.de/wordpress-sprungmarken/

Kategorien und Tags

Mit Kategorien und Tags kann man ähnliche Themen clustern und thematisch zusammenhängende Themen miteinander verknüpfen.

Besucher können so z.B. nach weiteren interessanten Artikeln in einer bestimmten Kategorie suchen.

Externe Links

Verlinke auf deinen Seiten bzw. in deinen Blogartikeln andere qualitativ hochwertige Seiten, die großen Mehrwert für deine Nutzer darstellen.

Um keine Besucher zu verlieren, empfehle ich dir einzustellen, dass sich diese Links in neuen Tabs öffnen.

So wird’s gemacht:

  1. Gehe auf Seite/ Beitrag bearbeiten.
  2. Erstelle den gewünschten Link.
  3. Wechsel auf den „Text“ Reiter, um die HTML Ansicht zu sehen.
  4. Füge target=“_blank“ zum Link hinzu.

 

Beispiel:

Vorher:

<a href=“http://beispiel.de“>Beispiel</a>.

 

Nachher:

<a href=“http://beispiel.de“ target=“_blank“>Beispiel</a>.

Interne Verlinkung

Verknüpfe alle deine Unterseiten auf deiner Website logisch mit Hilfe von internen Links. Benutzer entdecken so weitere interessante Inhalte auf deiner Website, lesen weitere Artikel und verbringen mehr Zeit auf deiner Website. Falls du Werbeanzeigen auf deiner Website eingebettet hast, kannst du so zudem deine Einnahmen erhöhen.

Weiterer positiver Nebeneffekt: Deine neuen Artikel bzw. Seiten werden schneller von den Google Crawlern gefunden und erfasst und landen somit schneller im Index.

„Above the fold“

„Above the fold“ bzw. übersetzt „Oberhalb der Falte“ bezeichnet ursprünglich den sichtbaren Teil einer gefalteten Zeitung. Auf diesem Teil der Zeitung wurden bzw. werden immernoch die wichtigsten Schlagzeilen abgedruckt, damit es Menschen zum kaufen und lesen animiert.

Dieser Begriff fand später auch in der Web Entwicklung Verwendung. Es bezeichnet den sichtbaren Teil einer Website ohne zu scrollen.
Überlege dir, wie du den Inhalt „Above the fold“ gestaltest, um deine Besucher zum lesen zu animieren.

Priorisiere die wichtigen Inhalte und stelle diese ganz oben auf deiner Seite dar!

Tipp: Verwende am besten einen Mix aus Bild und Text.

Duplicate Content

Suchmaschinen mögen keinen doppelten Content, da diese so nicht wissen, welche Seite sie ihren Nutzern bei einer bestimmten Suchanfrage zur Verfügung stellen sollen.

Deshalb: Inhalte klar strukturieren und voneinander abgrenzen!

Auf Slider verzichten

Slider präsentieren nicht alle Inhalte sofort, sondern zeigen diese nacheinander. Der Besucher muss warten bzw. sich durchklicken, was eine eher schlechte Nutzererfahrung ist. Zudem werden oft sehr verschiedene Themen im Slider dargestellt. Für Google ist es so erheblich schwerer deine Seite thematisch einzuordnen, da verschiedene Themen auf einer Seite vermischt sind.

Mein Tipp: Verzichte auf Slider, denn diese sind schlecht für die Suchmaschinenoptimierung!

Wie bereits unter dem Punkt „Hoster“ erwähnt ist die Geschwindigkeit deiner Website von sehr hoher Wichtigkeit. Die Nutzer sind heutzutage von super schnellen Webseiten wie Amazon, Google etc. verwöhnt und erwarten dies auch von anderen Webseiten.

Lädt deine Seite nicht in 2-3 Sekunden werden viele Nutzer abspringen und das nächste Suchergebnis anklicken.

Das ist logischerweise eine schlechte Erfahrung für Suchende und deshalb schlecht für die Suchmaschinenoptimierung. Zudem ist es schlecht für dich, da du viele potentielle Interessenten verlieren kannst.

Mit dem Pagespeed Tool von Google, kannst du Verbesserungspotentiale aufdecken: https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/?hl=de

Hier kannst du ganz einfach die Geschwindigkeit deiner Seiten testen: https://tools.pingdom.com/

Pingdom Website Geschwindigkeit Test

Beim Pagespeed Tool von Google eine Score 100/100 zu erreichen ist beinahe unmöglich und auch nicht notwendig. Wenn deine Website schnell lädt und beim Test mit Pingdom gut abschneidet, musst du keine weitere Zeit mit der Überoptimierung für das Pagespeed Tool verschwenden.

Browser Caching

Beim Browser Caching legt man ein Ablaufdatum für statische Elemente an und weist den Browsern an, einmal heruntergeladene Elemente über die Festplatte zu laden und nicht über das Netzwerk.

 

So aktivierst du Browser Caching:

  1. Die Datei “.htaccess” im WordPress Stammverzeichnis bei deinem Webhoster herunterladen.
  2. Mache zur Sicherheit eine Kopie von der ursprünglichen Version, falls etwas schief gehen sollte.
  3. Folgenden Code unterhalb des bestehenden Codes einfügen:
    ExpiresActive on
    ExpiresByType text/css „access plus 14 days“
    ExpiresByType text/xml „access plus 0 seconds“
    ExpiresByType text/javascript „access plus 14 days“
    ExpiresByType application/x-javascript „access plus 14 days“
    ExpiresByType image/ico „access plus 14 days“
    ExpiresByType image/jpg „access plus 14 days“
    ExpiresByType image/jpeg „access plus 14 days“
    ExpiresByType image/gif „access plus 14 days“
    ExpiresByType image/png „access plus 14 days“
    ExpiresByType image/svg+xml „access plus 1 month“
    ExpiresByType text/html „access plus 14 days“
    ExpiresByType video/ogg „access plus 1 month“
    ExpiresByType audio/ogg „access plus 1 month“
    ExpiresByType video/mp4 „access plus 1 month“
    ExpiresByType video/webm „access plus 1 month“
    ExpiresByType application/x-font-woff „access plus 1 month“
    ExpiresByType application/vnd.ms-fontobject „access plus 1 month“
    ExpiresByType application/xml „access plus 0 seconds“
    ExpiresByType application/json „access plus 0 seconds“
    ExpiresByType application/rss+xml „access plus 1 hour“
    ExpiresByType application/atom+xml „access plus 1 hour“
  4. Gegebenenfalls noch die Ablaufzeiten anpassen.
  5. Lade die aktualisierte “.htaccess” bei deinem Webhoster hoch und überschreibe die bestehende Datei.
  6. Fertig!

Komprimierung aktivieren

Mithilfe der GZIP Komprimierung werden sämtliche Dateien von deinem Webserver verpackt und so an deine Besucher gesendet. Das spart viel Bandbreite und verbessert die Ladegeschwindigkeit deiner Seite enorm.

Mit folgendem kostenlosen Tool kannst du testen, ob deine Website GZIP komprimiert wird: https://checkgzipcompression.com/

 

So sieht es aus, wenn keine GZIP Komprimierung für deine Website aktiviert ist:

GZIP Kompression Test - GZIP not enabled

So aktivierst du GZIP Komprimierung beim Hoster Siteground*:

  1. Logge dich auf deinem Siteground Account ein.
  2. Klicke auf den Reiter „My Accounts
  3. Klicke auf „Go to cPanel
  4. Advanced > Optimize Website (Siehe erste Abbildung)
  5. Markiere „Compress ALL Content“ (Siehe zweite Abbildung)
  6. Fertig!
Siteground Dashboard - Einstellung: Website optimieren
Siteground Einstellungen - GZIP Kompression aktivieren

Ergebnis: GZIP Komprimierung wurde erfolgreich aktiviert!

GZIP Kompression Test - GZIP enabled

Es gibt folgende Arten von Meta Tags:

  • Meta Titel
  • Meta Beschreibung
  • Meta Keywords
Beispiel Search Snippet - Meta Titel und Meta Beschreibung (markiert)

Meta Keywords können wir komplett ignorieren, da diese laut Google ignoriert werden und keinerlei Einfluss auf die Position in den Suchergebnissen haben.

Macht auch Sinn, denn der Quelltext einer Website ist für jeden einsehbar. Man will doch seiner Konkurrenz nicht mitteilen für welche Keywords man ranken möchte.

Absolut essentiell sind dagegen der Meta Titel und die Meta Beschreibung.

 

Wo können wir diese Daten eingeben?

  1. Entweder bietet dein WordPress Theme eine direkte Eingabemöglichkeit oder
  2. Du benötigst ein PlugIn wie z.B. das Yoast SEO PlugIn(Siehe Abbildung)
Screenshot: Yoast WordPress SEO PlugIn - Meta Daten Eingabefeld

Haltet Google deine Meta Informationen für sinnvoll, dann werden diese mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in den Snippets der Suchergebnisse angezeigt.

Rich Snippet

Mit Hilfe von sogenannten “Rich Snippets” können die eigenen Search Snippets deutlich aufgewertet und die Klickwahrscheinlichkeit erhöht werden.

Beispiel Search Snippet - Meta Titel - Rich Snippet - Meta Beschreibung

Falls du mehr darüber erfahren möchtest empfehle ich dir diesen Artikel:

Der Text ist das mit Abstand Wichtigste auf deiner Website. Stecke viel Zeit in das Schreiben deiner Texte, da diese deinen Besuchern die wertvollen Informationen bieten, nach welchen sie gesucht haben. Suchmaschinen analysieren deine Texte, um herauszufinden für welche Suchanfragen deine Seite relevant sein könnte.

  • Kommen die Keywords im Text vor?
  • Beantwortet deine Seite nützliche Informationen für ein bestimmtes Thema?
  • Passt der Text zur Suchintention des Suchenden?

 

Weiter:

  • Haben deine Texte eine gute Qualität?
  • Sind die Texte gut lesbar?
  • Hat der Text eine gute Rechtschreibung und Grammatik?

Und vieles mehr…

 

Meine Tipps:

  • Strukturiere deine Texte.
  • Setze „fette“ und „kursive“ Schriften ein.
  • Keinen langen Absätze
  • Keine Texte über den ganzen Bildschirm

 

Übrigens: Das Yoast SEO PlugIn hilft dir auch beim Optimieren von deinen Texten. (Siehe Abbildung)

Screenshot: Yoast WordPress SEO PlugIn - Ampelsystem für suchmaschinenoptimierte Texte

Für das Optimieren von Texten bin ich gespalten, was das Yoast SEO PlugIn angeht.

 

Gründe dafür sind:

  • Als Anfänger bekommt man viel gute Tipps auf was man grob achten sollte.
  • Gute Strukturierung
  • Einfaches Ampelsystem

 

Gründe dagegen sind:

  • Da Millionen von WordPress Benutzern dieses PlugIn installieren und ihre Texte damit optimieren, ähneln sich Blogbeiträge vom Aufbau und der Keyworddichte sehr.
  • Bei meinem ersten Projekt habe ich mich streng an die ganzen Tipps gehalten und habe anhand diesen meine Texte geschrieben…Leider mit wenig Erfolg, obwohl meine Beiträge komplett auf “grün” waren und meine Seiten eigentlich hervorragend optimiert waren.
  • Auf “WP Wizard” z.B. hatte ich zu keinem Zeitpunkt dieses PlugIn installiert und konnte Top Rankings für relevante und umkämpfte Keywords erreichen.
  • Grund für den Erfolg: Ich habe die Texte einfach so geschrieben, wie es für den Besucher am Besten ist. Ich habe mich überhaupt nicht um die Suchmaschine gekümmert.

Datei-Name

Achte immer darauf deine Bilder mit einem sinnvollen und beschreibenden Dateinamen hochzuladen. So gibst du Google einen Hinweis, was auf dem Bild dargestellt wird. Zudem besteht so die Chance in der Bildersuche zu erscheinen und so weitere Besucher für deine Website zu gewinnen.

Schlecht:

IMG123.JPG

Besser:

flugzeug-landung.jpg

 

„Alt“-Tags

Mit dem „alt“ Tag, kannst du Suchmaschinen mitteilen, was auf einem Bild zu sehen ist. Gebe diese Information beim Hochladen eines Bildes immer an, da Google und andere Suchmaschinen sonst nicht erkennen können, was auf dem Bild dargestellt ist und ob es zum Inhalt passt. Das Hauptkeyword deiner Seite solltest du wenn möglich in einem „alt-Tag unterbringen. Allerdings nur wenn es Sinn macht und wenn du es auch angeben würdest, wenn es keine Suchmaschine gäbe.

Das „alt“-Tag hat sehr hohe Auswirkungen auf dein SEO!

Schlecht:

<img src=“flugzeug-landung.jpg“ alt=““/>

Besser:

<img src=“flugzeug-landung.jpg“ alt=“Flugzeug im Landeanflug“/>

Vermeide Keyword Spamming in „alt“-Tags!

Bilder verkleinern und komprimieren

Umso größer die Seiten deiner Website sind, desto mehr Zeit wird zum Laden benötigt. – logischerweise.

Hochauflösende Fotos und Bilder verlangsamen deine Website enorm.

Um das zu verhindern müssen wir diese für unsere Website optimieren und komprimieren.

Im ersten Schritt finden wir die benötigte Breite heraus.

Wenn der Container für unseren Inhalt nur maximal 1000px breit ist, dann reicht diese Breite für unserer Bild auch aus.

 

So findest du die Containerbreite in Google Chrome heraus (siehe Abbildung):

  1. Gehe auf deine Website.
  2. Strg + Umschalt + I oder “Rechtsklick” > Untersuchen
  3. Strg + Umschalt + C und mit dem Cursor über den Container hovern.
  4. Die blaue Box zeigt dir beim hovern die verschiedenen Elemente an.
  5. In der schwarzen Infobox wird die Höhe x Breite angezeigt.
  6. In meinem Fall beträgt die maximale Containerbreite 805px.

Anschließend müssen wir unser vorhandenes Bild auf diese Breite einstellen.
Das geht ganz einfach mit Paint oder dem kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm paint.net.

Google Chrome Developer Tools - Container Breite

Mit Paint:

  1. Öffne Paint
  2. Gewünschtes Bild öffnen.
  3. Größe ändern > Pixel
  4. Gewünschte Breite in Pixel eingeben. (Horizontal)
  5. Gegebenenfalls darauf achten, dass der Haken bei “Seitenverhältnis beibehalten” gesetzt ist.
  6. “Ok” klicken.
  7. Als .jpeg oder .png abspeichern.

 

Nun ist das Bild wahrscheinlich bereits erheblich kleiner, allerdings noch nicht klein genug. Jetzt müssen wir es noch komprimieren.

Dazu können wir z.B. den kostenlosen Online Dienst TinyJPG verwenden. Einfach das Bild per Drag ‘n’ Drop in die Ablage ziehen und komprimierte Version herunterladen.

 

Mit Paintnet kannst du die Komprimierung direkt beim Speicherprozess einstellen und kannst dir so die Online Komprimierung sparen.

  1. Öffne Paint.net
  2. Gewünschtes Bild öffnen.
  3. Unter dem Reiter “Bild” > “Größe ändern…” auswählen.
  4. Gewünschte Größe eingeben.
  5. Gegebenenfalls darauf achten, dass der Haken bei “Seitenverhältnis beibehalten” gesetzt ist.
  6. “Ok” klicken.
  7. Speichern unter > .jpeg oder .png als Dateiformat wählen.
  8. Gewünschte Komprimierungsqualität wählen.
  9. Fertig!

 

Bei den Bildern solltest du immer das richtige Maß der Komprimierung finden. Nicht nur eine langsame Seite, sondern auch zu stark komprimierte Bilder wirken sich negativ auf die Nutzererfahrung aus.

Finde den goldenen Mittelweg. 🙂

Wichtig! Die Anzahl der Nutzer die mit einem Smartphone im Internet surfen steigt und steigt. Deshalb ist es in 2018 wichtiger als je zuvor, dass sich deine Website hervorragend mit einem Smartphone bedienen lässt.

Folgende Punkte solltest du immer beachten:

  1. Verwende große und gut lesbare Schriftarten.
  2. Vermeide – wenn möglich – horizontales scrollen.
  3. Komprimiere alle Bilder! Die Ladegeschwindigkeit deiner Seite ist bei Smartphones noch wichtiger!
  4. Verwende große Buttons, damit der Nutzer diesen leichter mit seinem Finger treffen kann.
  5. Platziere verschiedene Links nicht zu nah beieinander, damit der Nutzer nicht aus Versehen auf den falschen klickt. Das führt zu einer schlechten Nutzererfahrung.

 

Mit diesem Trick kannst du mit dem Browser Google Chrome deine Website auf den gängigsten Smartphones simulieren.

  1. Gehe auf deine Website.
  2. Strg + Umschalt + I oder “Rechtsklick” > Untersuchen
  3. Strg + Umschalt + M
  4. Wähle ein beliebiges Gerät oder “Responsive” aus und ziehe das Fenster auf eine beliebige Größe.
Google Chrome Developer Tools - Geräte Toolbar - Responsive Test

Mit dem “Mobile Friendly Testing-Tool” von Google kannst du deine Website auf die Freundlichkeit für Mobilgeräte testen.

Die Website aus meinem Tutorial ist hervorragend für mobile Geräte geeignet:

Erfolgreicher Test auf Optimierung für Mobilgeräte

Das Yoast SEO PlugIn ist das mit Abstand bekannteste und wohl beste PlugIn für die Suchmaschinenoptimierung deiner Website. Gerade für Anfänger ist es sehr hilfreich, um die wichtigsten Punkte der Textoptimierung zu lernen, sowie Metadaten für deine Seiten und Beiträge einzugeben.

Gebe ganz einfach „Title-Tags“ und „Meta Beschreibungen“ für deine Seiten und Beiträge ein:

Screenshot: Yoast WordPress SEO PlugIn - Meta Daten Eingabefeld

Optimiere deine Texte mit dem Yoast SEO Plugin:

Screenshot: Yoast WordPress SEO PlugIn - Ampelsystem für suchmaschinenoptimierte Texte

Keyword Research
Überlege dir nach was Nutzer suchen und welche Suchbegriffe sie wohl verwenden.

Google Suggest - Beispiel - Screenshot

Denn: Es bringt nichts für ein bestimmtes Keyword an erster Stelle bei Google zu erscheinen, wenn niemand danach sucht.

 

Um deine Überlegungen zu überprüfen, Suchvolumen abzurufen und weitere Ideen zu bekommen sind folgende Tools sehr nützlich:

  1. Google Suggest (So nennt man die automatische Vervollständigung einer Suchanfrage, wenn du einen Suchbegriff bei Google eingibst)
  2. Ähnliche Suchbegriffe nach welchen Besucher suchen.
  3. Google Keyword Planer
  4. Google Trends

 

Ja, Keyword Research ist wichtig, aber übertreibe es nicht. Schreibe hochqualitative Beiträge die themenrelevant sind und du wirst früher oder später für Longtail Keywords (Suchbegriffe aus mehreren Wörtern mit geringerem Suchvolumen) ranken. Wenn deine Seite für Longtail Keywords sehr gut performt, dann wird dich Google langsam auch für die kurzen und viel gesuchten Suchbegriffe weiter oben einordnen!

 

Wettbewerbs- und Konkurrenzanalyse
Schau dir an was deine Mitstreiter machen. Welche Webseiten rankt Google auf der ersten Seite bzw. auf den ersten Plätzen? Welche Art von Inhalten bieten diese für Ihre Nutzer?

Eine solche Wettbewerbsanalyse hilft dir, deinen Inhalt optimal zu gestalten und alle positiven Dinge auf einer Seite zu vereinen.

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