[Theme Guide] + Meine Empfehlung: Die 7 besten WordPress Themes 2019

Die 7 besten WordPress Theme Empfehlungen

 

Du stimmst mir wahrscheinlich zu, dass die Suche und Entscheidung für ein geeignetes WordPress Theme eine der schwersten und nervigsten Aufgaben ist.

„Worauf muss ich überhaupt achten? Welches Theme passt zu meinen Anforderungen am besten?“

 

Das Problem ist, die Auswahl ist groß…viel zu groß…

 

Doch eigentlich ist die Wahl überhaupt nicht so schwer, wenn man ein paar bestimmte Dinge beachtet. In den letzten 4 Jahren habe ich 30-40 kostenlose und kostenpflichtige Themes ausprobiert und getestet und weiß worauf man achten sollte.

 

Die gute Nachricht: Die wirklich guten Themes beschränken sich meiner Meinung nach nur auf sehr wenige.

 

Ausblick

In diesem Artikel erfährst du worauf du bei der Wahl eines WordPress Themes achten musst, wann ein kostenloses Theme Sinn macht bzw. wann du dich für ein Premium Theme entscheiden solltest. Zudem habe ich für dich eine kleine Auswahl meiner Favoriten zusammengestellt, um dir die Entscheidung für das beste Theme erleichtern zu können.

 

 

 

 

 

1. Was ist eine WordPress Theme/ Template?

 

 

Nach der Installation von WordPress entscheidet man sich in der Regel im ersten Schritt für ein WordPress Theme oder auch Template (Schablone) genannt.

 

Das WordPress Theme bestimmt das grundlegende Aussehen deiner Webseite. Dabei stellen diese verschiedene und unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten, Layouts und Design Elemente zur Verfügung. Der Umfang variiert dabei von Theme zu Theme.

 

 

Typische Funktionen von WordPress Themes:

  • Schriftarten einstellen
  • Button Design bestimmen
  • Header Farbe bestimmen
  • Zwischen verschiedenen Header Menü Layouts auswählen
  • Zwischen verschiedenen Designs für das mobile responsive Menü wählen
  • Footer Layout und Farben bestimmen
  • Footer Copyright Text bestimmen
  • Blog Layout/ Design bestimmen

 

 

2. Worauf sollte ich bei der Theme Auswahl achten?

 

Ich empfehle dir, dich nicht von schönen Bildern in den Theme Demos blenden zu lassen. Die Bilder haben nichts mit dem Theme zu tun. Bedeutet: Schöne Bilder machen auch schlechte Themes auf den ersten Blick ansprechend – und umgekehrt.

 

Beachte viel mehr folgende Dinge:

  • Welche Gestaltungsmöglichkeiten des Headers bietet das Theme?
  • Wie sieht das Navigationsmenü auf Tablets und Smartphones aus?
  • Wie sind die Footer gestaltet?
  • Wie ist der Blog gestaltet? Zwischen welchen Layouts kann man wählen?
  • Gibt es vorhandene Demos die meinen Vorstellungen entsprechen?
  • Sind Plug-ins wie z.B. gute Page Builder enhalten?
  • Bezieht sich der Preis auf eine Einzellizenz oder ist eine Mehrfachverwendung des Themes erlaubt?

 

 

 

3. Kostenlose Themes vs. Premium Theme kaufen

 

Kostenlose Themes können beispielsweise direkt in der WordPress Theme Bibliothek heruntergeladen werden. Diese beinhalten meist nur wenige Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. Um zu starten und WordPress näher kennen zu lernen eignen sich diese Themes hervorragend, da man so weder für WordPress noch für das Theme Geld ausgeben muss.

Bei Premium Themes handelt es sich um professionell entwickelte Themes, die in der Regel deutlich mehr Funktionen bieten, eine höhere Benutzerfreundlichkeit aufweisen und Support durch die Entwickler beinhalten. Durch die Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten muss man eher selten bis überhaupt nicht mit Custom CSS arbeiten, was bei kostenlosen Themes häufiger vorkommt. Das spart insgesamt sehr viel Zeit und ist für Anfänger ohne Erfahrung mit HTML, CSS etc. der entscheidende Vorteil.

 

 

 

4. Die besten kostenlosen WordPress Themes

 

Wirklich gute kostenlose Themes sind leider sehr rar.

Meistens handelt es sich bei diesen lediglich um „abgespeckte“ Versionen von kostenpflichtigen Themes.

Verständlich…, denn die Entwicklung eines wirklich guten Themes ist mit unglaublich viel Arbeit verbunden. So etwas kostenlos anzubieten wäre nicht besonders schlau, da die Themes auch noch kontinuierlich aktualisiert und mit den aktuellsten WordPress Versionen kompatibel gemacht werden müssen.

Für den Anfang, um sich mit WordPress vertraut zu machen und einfach mal zu „üben“ ist ein kostenloses Theme natürlich völlig gerechtfertigt.

Mit etwas Know How kann man auch mit kostenlosen Themes super schöne Webseiten bauen – auch ohne weitere Funktionen kaufen zu müssen.

 

Mein absoluter Favorit bei den kostenlosen Themes:

 

 

Sydney Theme

 

Das Sydney Theme von aThemes ist optimal für den Einstieg mit WordPress, da es alle essentiellen Funktionen beinhaltet, die du in der Regel am Anfang benötigst.

 

Sydney - kostenloses Business Theme

 

In meinem kostenlosen WordPress Tutorial habe ich dieses Theme verwendet. Dort kannst du sehen was damit alles möglich ist!

Sydney Demo Sydney herunterladen

 

 

OceanWP

 

OceanWP kann genau wie das Sydney Theme als kostenlose Free Version in der WordPress Bibliothek heruntergeladen werden und eignet sich ebenfalls sehr gut für die ersten Schritte mit WordPress.

 

OceanWP - Kostenloses Theme Version - Modern Theme

 

OceanWP ist mit Sydney zusammen das Theme mit den meisten Video Anleitungen auf YouTube. Gerade für Anfänger ist das ein rießiger Vorteil gegenüber anderen kostenlosen Themes. Das OceanWP ist ebenfalls ein sehr bedienungsfreundliches Theme mit modernen Styles. Negativ aufgefallen ist mir bei OceanWP allerdings, dass ein Upgrade zur PRO Version deutlich aufdringlicher beworben wird. Beim Sydney Theme empfinde ich das überhaupt nicht so.

Die PRO Version ist meiner Meinung nach sehr teuer. Hier reichen die Preise von 39$ pro Jahr für nur eine Webseite bis hin zu 519$ einmalig für ein Lifetime Paket mit unbegrenzter Anzahl an Installationen. Im Vergleich kostet die Lifetime Lizenz von elegantthemes („Divi“- und „Extra-Theme“ (siehe weiter unten) „nur“ 249$ einmalig.

OceanWP Demos OceanWP herunterladen

 

 

 

5. Die besten WordPress Premium Themes

 

Wer bereit ist etwas Geld in die Hand zu nehmen, kann sich ein richtig tolles Theme für die eigene Website zulegen.

Premium Themes bieten umfangreichere Funktionen, mehr Einstellungsmöglichkeiten und sind dadurch gerade für Anfänger deutlich einfacher zu bedienen. Kleiner Nachteil ist, dass die Vielzahl an Einstellungen einen am Anfang erschlagen.

Weiterer Vorteil von Premium Themes ist, dass oft kostenpflichtige PlugIns wie Frontend Page Builder enthalten sind, die man ohne Aufpreis dazu bekommt.

Ein weiterer Grund für ein kostenpflichtiges Theme ist der professionelle Support, der im Kauf enthalten ist. So kann man jederzeit Fragen an das Entwickler Team stellen, falls Probleme auftauchen.

Jetzt aber zu meinen Favoriten….

 

 

Divi Theme

 

Das Divi Theme von elegantthemes ist für mich das benutzerfreundlichste Theme in dieser Reihe und perfekt für alle die eine sehr moderne Webseite möchten, detailverliebt sind und viele Einstellungsmöglichkeiten brauchen, um ohne Custom CSS auszukommen.

 

"Divi" Premium Theme (elegantthemes)

 

Divi kommt mit einem hauseigenen Frontend Page Builder. Mit diesem kannst du deine Seiten direkt im Frontend bearbeiten, wodurch du alle deine Anpassungen unmittelbar siehst und nicht ständig zwischen Backend und Frontend wechseln musst. Wenn du lieber mit einem Backend Builder arbeitest (wie ich), ist das aber auch ohne Probleme möglich.

Das Pricing erscheint auf den ersten Blick teurer als andere Premium Themes wie z.B. auf Themeforest, allerdings muss man beachten, dass man das Divi Theme auf unendlich vielen Webseiten installieren kann. Bei Themeforest benötigt man für jede Installation des Themes eine neue Lizenz. – Auch bei einer Installation auf z.B. einer Subdomain.

Beim „Divi-Theme“ kann man für 89$ pro Jahr alle Themes verwenden (z.B. auch das Extra Theme – siehe weiter unten) oder für einen einmaligen Preis von 249$, lebenslange Updates und lebenslangen Support erhalten. Wenn man bei der jährlichen Zahlung nicht verlängert löschen sich die bereits erstellten Webseiten natürlich nicht. Allerdings kann man keine weiteren Webseiten erstellen und der Support und weitere Updates erlöschen.

Das faire Pricing trägt mit Sicherheit zu einem hohen Anteil dazu bei, dass das Theme bereits über 550.000 Mal verkauft wurde.

Divi Demo

 

 

The7 Multi-Purpose Website Building Toolkit for WordPress

 

Das The7 Theme ist – abgesehen von kostenlosen Sydney Free Version – das günstigste Theme in dieser Reihe und perfekt für Sparfüchse, denen die kostenlosen Themes nicht mehr ausreichen.

 

The7 Premium Theme - Accounting & Tax Screenshot

 

Mit dem The7 bekommt man für lediglich 39$ (exkl. Mehrwertsteuer) ein hervorragendes Theme, das mich besonders durch den einfachen Import von Demos überzeugt. Beim BeTheme (auch in dieser Liste) hatte ich hierbei immer Probleme. Zwar ließen sich diese ebenfalls einfach einbinden, allerdings gestaltet sich die weitere Anpassung sehr schwer bis unmöglich.

Das The7 Theme kommt mit dem WPBakery Builder, ein Page Builder mit welchem ich sehr gerne arbeite. Besonders die enhaltenen Widgets gefallen mir dort besser als beim BeTheme.

Wenn die vorgegebenen Designs ausreichend sind, kann man mit dem Theme in sehr kurzer Zeit sehr schicke Webseiten zaubern. Reichen die vorgegeben Design Einstellungen irgendwann nicht mehr aus, muss eben auf Custom CSS zurückgegriffen werden.

The7 Demo

 

 

Flatsome – Multi-Purpose Responsive WooCommerce Theme

 

Das Flatsome ist die Wahl für alle die einen professionellen Online Shop mit WooCommerce erstellen möchten.

 

Flatsome Premium WooCommerce Theme

 

Durch das minimalistische und vertrauenserweckende Design eignet sich das Theme vorallem im E-Commerce Bereich. Der Header ist durch einen Drag ’n‘ Drop Builder extrem anpassbar und gerade das Design des Warenkorbs, auch auf mobilen Geräten (z.B. Smartphones) ist super benutzerfreundlich gestaltet. Zudem ermöglicht das Theme eine einfache Einbindung von Kundenbewertungen sowie einer „Favoriten“ Funktion für Artikel.

Das Theme wird auf Themeforest für 59$ pro Lizenz verkauft.

 

Flatsome Demo

 

 

BeTheme – Responsive Multi-Purpose WordPress Theme

 

Das BeTheme ist ein wirklich tolles Theme, welches ich z.B. hier auf wp-wizard.de verwende.

 

BeTheme Premium Theme - Responsive & Mulit Purpose

 

Das BeTheme bietet eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten. Die Header- und Blog Gestaltungsmöglichkeiten gefallen mir sehr gut und die Farbeinstellungen sind sehr umfangreich, sodass es kaum ein Element gibt, welches man nicht farblich individualisieren kann. Zudem kommt das Theme inklusiv des kostenpflichtigen WPBakery Page Builder Plug-ins, welches ich absolut empfehlen kann.

Das Theme ist jedoch gerade für Anfänger schwer zu bedienen. Bei vielen Einstellungen stellt sich die Frage für welchen Zweck diese vorgesehen sind. Trotz der vielen Einstellungsmöglichkeiten musste ich viele Modifikationen vornehmen und einiges an Custom CSS anwenden, damit WP Wizard so aussieht wie es nun aussieht.

Aber keine Sorge: Auch ohne diese individuellen Modifikationen lassen sich extrem schöne Webseiten bauen. – Ich bin manchmal einfach etwas zu perfektionistisch. 🙂

Den Preis von $59 pro Lizenz ist in Ordnung.

 

BeTheme Demo

 

 

Extra-Theme

 

Das Extra Theme ist perfekt für alle die einen WordPress Blog starten möchten.

 

"Extra" Premium Theme für Blogs (elegantthemes)

 

Das „Extra-Theme“ wurde, genau wie das „Divi-Theme“, von „elegantthemes“ entwickelt. Das Theme ist absolut perfekt für moderne Blogs, die mit viel Inhalt gefüllt werden sollen. Das Theme lässt einen Blog dabei sehr groß und vertrauenswürdig wirken. Genau wie beim Divi Theme hat man hier die Möglichkeit mithilfe des Frontend Page Builders direkt auf der Seite seine Inhalte anzupassen, Abstände optimal einzustellen, Schriftarten zu ändern etc.

Das „Extra-Theme“ hat noch nicht ganz so viele Einstellungsmöglichkeiten wie das „Divi Theme“, diese werden vermutlich mit weiteren Updates nach und nach kommen.

 

Extra Demo

 

 

 

6. Unterschied: Themes vs. Plug-ins

Während das Theme das grundlegende Aussehen deiner Seite bestimmt, kannst du mit WordPress Plug-ins deine Seite mit weitere speziellen Funktionen erweitern, die nicht standardmäßig im Content Management System WordPress enthalten sind.

 

Beispielhafte Funktionen von WordPress Plug-ins:

  • E-Commerce Plug-ins
  • Plug-ins um Vergleichstabellen zu erstellen
  • Anti Spam Plug-ins
  • Plug-ins um Optimierungspotentiale für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) festzustellen
  • Plug-ins um Kontaktformulare einzubinden

 

 

 

7. Fazit

 

Im Prinzip lassen sich mit den meisten Themes sehr ähnliche Ergebnisse erzielen, da für die Inhalte meistens die selben Page Builder verwendet werden. Die entscheidenden Unterschiede liegen meist in den Gestaltungsmöglichkeiten des Headers oder des Footers, der Sauberheit des Codes und die Suchmaschinenfreundlichkeit des Themes.

Kostenlose Themes würde ich nur für Hobby Projekte oder zum „WordPress üben“ verwenden, da diese meistens lediglich „Geschmacksproben“ für kostenpflichtige PRO Versionen oder einfach „Spaßprojekte“ von Hobbyentwicklern sind.

Da der Wunsch nach etwas besserem erfahrungsgemäß sehr schnell kommt und die Upgrades meist deutlich mehr kosten als direkt in ein professionelles Themes zu investieren, rate ich dir schon sehr früh über den Kauf eines Premium Themes nachzudenken.

Schade ist das Themeforest keine Staffelpreise bzw. Mengenrabatte anbietet. Gerade wenn man viele Webseiten baut ist das Pricing von „elegantthemes“ mit ihrem „Divi“ und „Extra“ Theme Package deutlich attraktiver.

Für den Preis von 89$ im Jahr oder 249$ einmalig bekommt man das „Extra Theme“ und das „Divi-Theme“ im Paket und kann es auf beliebig vielen Webseiten verwenden – auch für Kundenprojekte. Dies macht für mich das Bundle von elegantthemes zum klaren Preis-Leistung Sieger.

 

 

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Patrick
24 Jahre, Master Student. In und neben meinem Studium beschäftige ich mich intensiv mit Internet Marketing, Webdesign, User Experience, Usability und Suchmaschinenoptimierung. Meine Freizeit widme ich dem Sport und dem Schlagzeug spielen.

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